Rache am Patriarchat – NO CONSENT = SEXUALIZED VOILENCE – Bildbasierte sexualisierte Gewalt bekämpfen!

Demoaufruf – 14.2.2022 -18 Uhr – Hermannplatz
-english/ spanish/ french version below-

Es ist Sonntagmorgen, ich bin gerade aufgewacht. Gestern war ich mit Freund*innen in einer Kneipe. Es war lustig, wir haben Bier getrunken. Wir haben getanzt, uns unterhalten, diskutiert. Nach dem Aufwachen geht’s mir schlecht. Ich hab‘ nen leichten Kater, aber vor allem bin ich wütend und frustriert. Ich erinnere mich daran wie der eine Scheißtyp mich bedrängt hat. Ich bin wütend, dass er mich nicht in Ruhe gelassen hat, nachdem ich ihm gesagt habe, dass er sich verpissen soll. Ich bin frustriert, weil all die Dinge, die ich mir schon tausendmal vorher in meinem Kopf zurechtgelegt habe, um auf solche Situationen zu reagieren, einfach weg waren. Ich fühle mich ohnmächtig, handlungsunfähig und überfordert. Ich bin genervt davon, dass ich am Ende die Person war, die gegangen ist. So läuft das jedes Mal, nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen FLINTA*1. Wir fühlen uns verunsichert und alleine, während die, die übergriffig sind, ihr Scheißverhalten keine einzige Sekunde reflektieren und meist konsequenzenlos so weiter machen können wie zuvor.

Die Erfahrungen, objektifiziert, angemacht oder gegen unseren Willen angefasst zu werden, sind Teil unseres Alltags. Das ist der sexistische Normalzustand, in dem Übergriffe immer wieder bagatellisiert werden. Auch, weil die, die übergriffig werden, die Rückendeckung eines patriarchalen Systems haben. Auf diese Kackscheiße haben wir keinen Bock mehr! Deswegen gehen wir am 14.2. gemeinsam auf die Straße!

Die Rache-am-Patriarchat-Demo ist 2020 als Reaktion auf bildbasierte sexualisierte Übergriffe auf dem Monis-Rache-Festival entstanden. Dort hat ein cis-Mann heimlich Filmaufnahmen auf Dixie-Toiletten gemacht und Videos von Personen mit Vulva gegen ihren Willen auf Pornoplattformen veröffentlicht und verkauft. Nach dem Bekanntwerden der Übergriffe wurden zahlreiche weitere Grenzüberschreitungen öffentlich. Auf Festivals, in Kollektiven, in politischen Gruppen, auf Partys, bei uns in Freund*innen und Bekanntenkreisen, bei uns zu Hause: Gerade in den letzten Monaten gab es viele Outcalls von gewaltausübenden Personen, sowohl gesamtgesellschaftlich, als auch in der linken Szene. Wir FLINTA* werden lauter darin, die sexistische und sexualisierte Gewalt, die wir erfahren, sichtbar zu machen. Gleichzeitig versuchen die, die von der patriarchalen Gesellschaftsordnung profitieren, uns unsere Erfahrungen abzusprechen. Wir werden belächelt oder diskreditiert, wenn wir Ungerechtigkeiten sichtbar machen.

Immer und immer wieder redet das Umfeld um die gewaltausübende Person sexistische und sexualisierte Gewalt klein oder ignoriert sie, sodass Täter2 indirekt unterstützt werden. Und wenn wir ehrlich mit uns sein wollen, müssen wir uns auch fragen, ob wir selbst Teil eines solchen Umfeldes sind, einmal waren oder vielleicht werden könnten. Patriarchale Strukturen und Muster haben wir alle verinnerlicht. Sie lösen Unsicherheiten in uns aus, lassen uns zweifeln, an uns selbst und an anderen. Sie machen uns misstrauisch gegenüber denen, denen wir vertrauen wollen. Ein feministischer Kampf bedeutet patriarchale Strukturen aufzudecken, zu delegitimieren und zu dekonstruieren – und zwar radikal! Es ist die traurige Realität, dass uns die Erfahrungen von patriarchaler Gewalt und der daraus resultierenden Ohnmacht verbinden. Es kostet viel Kraft und es kann schmerzhaft sein, diese Strukturen zu erkennen, zu bekämpfen und zu überwinden. Uns FLINTA* verbindet aber auch unsere Stärke, unser Mut und unser unbrechbarer Wille, gegen patriarchale Zustände Widerstand zu leisten. Wir sind ungehorsam, wir sind wütend und wir werden diese Zustände nicht weiter auszuhalten!

Die Rache-am-Patriarchat-Demo soll ein Raum sein, wo wir als FLINTA* Kraft aus der kollektiven Wut ziehen, die wir auf die Straße tragen. Lasst uns Verbündete sein, anstatt in Konkurrenz zueinander zu stehen. Wir wollen einander vertrauen und uns aufeinander verlassen können. Wir wollen zu einer Community werden in der wir voneinander lernen, uns gegenseitig stärken und solidarisch miteinander sind, um uns gegen Macker und Patriarchat zur Wehr zu setzen! Kommt am 14.2.2022 um 18 Uhr mit Maske und möglichst frisch negativ getestet zur FLINTA*only Demo am Hermannplatz! Für Personen die nicht gut, lange oder gar nicht laufen können wird es ein Transportmobil geben. Lasst uns laut und entschlossen zeigen, was wir von Mackertum und patriarchaler Gewalt halten! PATRIARCHAT ABSCHAFFEN – JETZT!

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1 FLINTA* – Die Abkürzung FLINTA* (oder auch FLINT*A) steht für Frauen, Lesben, Inter, Nicht-binäre, Trans, Queere und Agender Personen, das Sternchen soll Personen miteinschließen, die sich in keiner dieser Kategorien verorten, aber trotzdem gemeint sind. Explizit nicht gemeint sind cis-Männer.

2 Warum Täter und nicht Täter*innen? Gewalt geht in der Gesellschaft von allen Geschlechtern aus und alle Geschlechter erfahren Gewalt. Statistisch gesehen werden Männer jedoch wesentlich häufiger zu Tätern, als Frauen zu Täterinnen werden, etwa 90 % der gewaltausübenden Personen sind männlich (die Statistiken erfassen hier in der Regel leider keine Geschlechterkategorien außerhalb der binären Normvorstellung). Durch das Nutzen des Begriffs “Täter” wollen wir das ungleiche Machtverhältnis auf der strukturellen Ebene deutlich machen.

 

 

Revenge on Patriarchy! – NO CONSENT = SEXUAL VIOLENCE – Fight image based sexualized violence!

It’s Sunday morning, I just woke up. Yesterday I was in a bar with friends. It was fun, we drank beer. We danced, talked, discussed. I feel bad after waking up. I have a slight hangover, but mostly I’m angry and frustrated. i remember that one shitty guy that badgered me. I’m angry that he didn’t leave me alone when i told him to piss off. I’m frustrated because all the things I’ve planed in my head a thousand times before to react to such situations just went away. I feel powerless, unable to act and overwhelmed. I’m annoyed that I ended up being the person who left. That’s how it goes down every time, not only for me but also for many other FLINTA*[1]. We feel insecure and alone, while those who are abusive don’t reflect their shitty behaviour for even a single second and can usually carry on as before without any consequences.

The experience of being objectified, hit on, or touched against our will are part of our everyday lives. This is the sexist normal state in which assaults are trivialized again and again. Also, because those who attack have the backing of a patriarchal System. We’re fed up with this shit! That’s why we’re going to the streets together on February 14th!

The revenge on patriarchy demo was created in 2020 as a reaction to image based sexualized assaults at the Monis Rache Festival. There, a cis man secretly recorded Dixie Toilets and published and sold videos of people with vulvas against their will on porn platforms. After the assault became known, numerous other overbearing incidents became public. At festivals, in collectives, in political groups, at parties, with friends and acquaintances, at home: Especially in the last few months there have been many outcalls of violent people, both in society as a whole and in the leftist scene. We FLINTA* are getting louder in making visible the sexist and sexual violence we experience. At the same time, those who benefit from the patriarchal social order try to deny us our experiences. We are being smiled at or being discredited when we make injustice visible.

Over and over again, those around the person perpetrating violence downplay sexist and sexualized violence or ignore it, so that perpetrators are indirectly supported. And if we want to be honest with ourselves, we also have to ask us whether we ourselves are, once were or might become part of such an environment. We all have internalized patriarchal structures and patterns. They trigger insecurities in us, make us doubt ourselves and others. They make us suspicious of those we want to trust. A feminist struggle means to uncover, delegitimize and deconstruct patriarchal structures – radically!

It is the sad reality that we are connected by the experience of patriarchal violence and the resulting powerlessness. It takes a lot of strength and it can be painful to recognize, fight and overcome these structures. But what also connects us as FLINTA* is our strength, our courage and our unbreakable will to resist patriarchal conditions. We are disobedient, we are angry and we won’t endure these conditions any longer!

The Revenge on Patriarchy demo is meant to be a space where we as FLINTA* can draw strength from the collective anger we take to the streets. Let’s be allies instead of competitors. We want to trust each other and be able to rely on each other. We want to become a community in which we learn from each other, strengthen each other and are in solidarity whit one another to defend ourselves against blokes and patriarchy!

Come to the FLINTA*only demo at Hermannplatz on February 14th 2022 at 6 PM! Come with a mask and negative test result if possible. There will be a transport vehicle for people who can’t walk well, long or not at all. Let’s show loudly and resolutely what we think about patriarchal violence! ABOLISH PATRIARCHY – NOW!

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[1] FLINTA* – The shortcut FLINTA* (or WLINTA*) stands for Female (Women), Lesbian, Inter, Non-Binary, Trans, Queer and Agender people. The Asterisk is intending to include people who do not fit into any if these Categories, but are still meant. Cis-men are explicitly not meant.

 

 

Venganza contra el Patriarcado – Sin Consentimiento = Violencia Sexual – ¡La lucha contra la violencia sexualizada basada en la imagen!

Es domingo por la mañana, me acabo de despertar. Ayer estaba en un bar con amigues. Fue divertido, bebimos cerveza. Bailamos, hablamos, discutimos. Después de despertarme me siento mal. Tengo una ligera resaca, pero sobre todo estoy enfadada y frustrada. Recuerdo cómo ese tipo de mierda me acosaba. Estoy enfadada porque no me dejó en paz cuando le dije que se fuera a la mierda. Estoy frustrada porque todas las cosas que he planeado en mi cabeza mil veces antes para responder a situaciones como esta, simplemente desaparecieron. Me siento impotente, incapaz de actuar y abrumada. Me molesta que al final haya sido yo la persona que tuvo que irse. Así es como pasa cada vez, no sólo para mí sino para muches otres FLINTA*¹. Nos sentimos insegures y soles, mientras que los que agreden no reflexionan ni por un segundo sobre su comportamiento de mierda  y, por lo general, siguen como antes sin consecuencias.

La experiencia de ser cosificade, golpeade o tocade en contra de nuestra voluntad forma parte de nuestra vida cotidiana. Este es el estado normal sexista en el que las agresiones se trivializan una y otra vez. Además, porque los agresores tienen el respaldo de un sistema patriarcal. ¡Es una mierda y decimos basta ¡Por eso saldremos a la calle juntas el 14 de febrero!

La manifestación Rache-am Patriarchat (Venganza contra el patriarcado) surgió en 2020 como respuesta a las agresiones sexuales por imágenes en el festival Monis Rache. Allí, un hombre cis filmó en secreto los baños de Dixie, quien publicó y vendió vídeos de personas con vulvas en plataformas porno contra su voluntad. Tras conocerse estas agresiones, se hicieron públicos otros numerosos casos. En festivales, colectivos, grupos políticos, fiestas, entre nuestres amigues y conocides, en casa: En los últimos meses, en particular, se han producido muchos Outcalls de personas que utilizan la violencia, tanto en la sociedad en su conjunto, así como en la escena de la izquierda. Nosotres, como comunidad FLINTA*, nos pronunciamos cada vez con más fuerza haciendo visible las prácticas sexistas y violencia sexual que experimentamos. Al mismo tiempo, los que se benefician del orden social patriarcal, intentan negarnos nuestras experiencias. Nos ridiculizan o desacreditan, cuando hacemos visibles las injusticias.

Una y otra vez, el entorno que rodea el agresor² de la violencia minimiza o ignora el sexismo y la violencia sexual, de modo que los agresores reciben un apoyo indirecto. Y si queremos ser honestes con nosotres, también debemos preguntarnos si somos nosotres mismes quienes formamos parte de ese entorno, si lo fuimos alguna vez o si tal vez podríamos llegar a serlo. Todes hemos interiorizado estructuras y patrones patriarcales. Nos provoca  inseguridades,

nos hacen dudar de nosotres mismes y de los demás. Nos hace desconfiar de aquelles en les que queremos confiar. Una lucha feminista significa exponer, deslegitimar y deconstruir las estructuras patriarcales – ¡radicalmente!. Es una triste realidad que la experiencia de la violencia patriarcal y la impotencia resultante nos conecte. Se necesita mucha fuerza y puede ser doloroso reconocer, luchar y superar estas estructuras. Pero lo que también nos conecta a las personas FLINTA* es nuestra fuerza, nuestro valor y nuestra inquebrantable voluntad de resistencia a las condiciones patriarcales. Somos desobedientes, estamos enfadades y no vamos a seguir soportándolo.

La demo”Venganza contra el patriarcado” pretende ser un espacio en el que, como FLINTA*, saquemos fuerzas de la rabia colectiva, que salgamos a la calle. Seamos aliades en lugar de competir entre nosotres. Vamos a confiar en les demás y contar con elles. ¡Convirtámonos en una comunidad en la que aprender unes de otres, fortalecernos mutuamente y seamos solidaries para defendernos del Patriarcado!

¡Ven a la mani de FLINTA* el 14.2.2022 a las 18:00 horas en Hermannplatz con mascarilla y test negativo lo más reciente posible! Para las personas que necesiten asistencia para caminar durante mucho tiempo o no puedan en lo absoluto, habrá un móvil de transporte. ¡Demostremos fuerte y con decisión lo que pensamos de la violencia patriarcal!

ABOLIR EL PATRIARCADO – ¡YA!

 

 

Revanche sur le patriarcat – PAS DE CONSENTEMENT = VIOLENCE SEXISTE – Lutter contre la violence sexiste basée sur l’image !

Dimanche matin, je viens de me réveiller. Hier soir, je suis allée dans un bar avec des ami.e.s. C’était drôle, on a bu des bières. On a dansé, parlé, discuté. Au réveil, je me sens mal. J’ai une légère gueule de bois, mais je suis surtout en colère et frustrée. Je me souviens de la façon dont ce putain de mec m’a harcelé. Je suis en colère parce qu’il ne m’a pas laissé tranquille après que je lui ai dit d’aller se casser. Je suis frustrée parce que tout ce que j’avais préparé mille fois auparavant dans ma tête pour réagir à ce genre de situation avait disparu d’un coup. Je me sens impuissante, incapable d’agir et dépassée. Je suis agacée d’être finalement la personne qui est partie. C’est comme ça que ça se passe à chaque fois, pas seulement pour moi, mais aussi pour beaucoup d’autres FLINTA*(1). On se sent déstabilisé et seul, alors que ceux qui nous agressent ne réfléchissent pas une seule seconde à leur comportement de merde et peuvent continuer comme avant sans aucune conséquence.

L’expérience d’être objectivé.e.s, dragué.e.s ou touché.e.s contre notre volonté fait partie de notre quotidien. C’est l’état normal sexiste, dans lequel les agressions sont toujours minimisées. Aussi parce que ceux qui agressent ont le soutien d’un système patriarcal. On a marre de cette merde ! C’est pour cela qu’on descend ensemble dans les rues le 14 février !

La manifestation « Rache am Patriarchat » (« Revanche sur le patriarcat ») est née en 2020 en réaction à des agressions sexistes basées sur l’image lors du festival « Monis Rache » (« la revanche de Moni »). Un homme cis y a filmé secrètement sur les toilettes et a publié et vendu sur des plateformes pornographiques ces vidéos de personnes avec une vulve contre leur volonté. Après la révélation de ces agressions, de nombreuses autres violations sexistes ont été rendues publiques. Dans les festivals, dans les collectifs, dans les groupes politiques, aux soirées, dans nos cercles d’ami.e.s, chez nous à la maison : ces derniers mois en particulier, il y a eu de nombreux outcalls de personnes violentes, aussi bien dans l’ensemble de la société que dans les milieux de gauche. Nous FLINTA*, on fait de plus en plus de bruit pour rendre visible la violence sexiste qu’on subit. En même temps, ceux qui profitent de l’ordre social patriarcal essaient de nier nos expériences. On se moque de nous ou on nous discrédite lorsqu’on rend visibles les injustices.

Sans cesse, l’entourage de l’agresseur(2) minimise ou ignore la violence sexiste de sorte que les agresseurs sont indirectement soutenus. Et si on veut être honnête avec nous-mêmes, on doit aussi se demander si on fait partie d’un tel environnement, si on l’a été ou si on pourrait le devenir. Nous avons tou.te.s incorporé des structures et des schémas patriarcaux. Ils provoquent en nous des incertitudes, nous font douter de nous-mêmes et des autres. Ils nous rendent méfiant.e.s envers ceux en qui on veut avoir confiance. Un combat féministe implique de mettre à jour les structures patriarcales, de les délégitimer et de les déconstruire – de manière radicale ! C’est une triste réalité que les expériences de violence patriarcale et l’impuissance qui en résulte nous lient. Il faut beaucoup d’énergie et il peut être douloureux de reconnaître ces structures, de les combattre et de les surmonter. Mais ce qui nous lie comme FLINTA*, c’est aussi notre force, notre courage et notre volonté incassable de résister aux conditions patriarcales. Nous sommes désobéissant.e.s, nous sommes en colère et nous ne supporterons plus ces conditions !

La manif « Rache am Patriarchat » (« Revanche sur le patriarcat ») doit être un espace où, en tant que FLINTA*, on tire de la force de la colère collective que l’on porte dans la rue. Soyons des allié.e.s au lieu d’être en concurrence les un.e.s avec les autres. On veut pouvoir se faire confiance et compter les un.e.s sur les autres. On veut devenir une communauté dans laquelle on apprend les un.e.s des autres, on se renforce mutuellement et on est solidaires les un.e.s des autres pour se défendre contre les machos et le patriarcat ! Venez à la manif le 14.2.2022 à 18h, uniquement pour des FLINTA*, avec un masque et si possible testé.e.s négatif, départ à Hermannplatz ! Pour les personnes qui ne peuvent pas bien, longtemps ou pas du tout marcher, il y aura un véhicule de transport. Manifestons fort et avec détermination ce que nous pensons du machisme et de la violence patriarcale ! ABOLISSONS LE PATRICAT – MAINTENANT !

(1) FLINTA* – L’abréviation FLINTA* (ou FLINT*A) représente les femmes, les lesbiennes, les intersexes, les non-binaires, les trans, les queers et les personnes agenres. L’astérisque est censé d’inclure les personnes qui ne se situent dans aucune de ces catégories, mais qui sont tout de même concernées. Les hommes cis ne sont explicitement pas visés.

(2) Pourquoi agresseurs et pas agresseur.e.s ? Dans notre société, la violence vient de tous les sexes et tous les sexes sont exposés à la violence. Pourtant, d’un point de vue statistique, les hommes deviennent bien plus souvent agresseurs que les femmes ne deviennent agresseuses, environ 90 % des personnes qui exercent de la violence sont masculines (en principe, les statistiques ne prennent malheureusement pas en compte les catégories de genre en dehors de la représentation binaire). En utilisant le terme « agresseur », on veut mettre en évidence le rapport de force inégal au niveau structurel.